Hickenhoppler

liebevolle kleine Hobbyzucht von Löwenköpfchen


Über mich!                                                                    

 

Mein Name ist Sigrid Sch.,bin 1964 in Siegen geboren und aufgewachsen.Seit 1984 bin ich mit meinem Mann Stephan verheiratet.Wir haben sechs Kinder von 11- 32 Jahren.

Davon leben noch zwei bei uns.Wir sind im schönen Hickengrund zuhause,daher kommt auch der Name Hickenhoppler.

Meine große Liebe galt schon immer den Kaninchen,seit 1999 leben daher meißtens zwei oder mehr Tiere bei uns. Als unsere beiden Jüngsten 2008 ihre ersten eigenen Kaninchen bekommen haben,entstand bei mir der große Wunsch nach einer kleinen eigenen Zucht.Diesen setzten wir dann 2010 in die Tat um.

 

 

So wohnen wir:

 

Unsere Haltung:

 

Unsere Kaninchen leben in einer Gruppe aus Häsinnen und Kastraten frei in einem Außengehege.Das Gehege ist überdacht und von drei Seiten windgeschützt.Direkt am Gehege befindet sich unser Hasenhaus,zur Zeit sind dort noch 5 Ställe eingebaut. Insgesamt haben die Kaninchen eine Fläche von 22qm auf der sie sich austoben können.

 

 

 

 

 

Hier sind die alten Ställe im Hasenhaus zu sehen,

hier wohnen oben die Böckchen und unten die Häsinnen

mit ihren Babys.

 

Ernährung

Unsere Fütterung:

 

Morgens: frisches Heu in großen Mengen und friches Wasser.

               Die Kaninchen sollten immer frisches Heu zur Verfügung haben!!

Mittags:  frisches Gemüse u.Grünfutter

Abends:  Grünhopper oder Nösenberger Strukturmüsli dazu frisches Grünfutter                                                                                            (Löwenzahn,Wiese)

              Äste und Blätter wenigstens 2mal wöchentlich(die Äste sind sehr

              wichtig für die Zähne),als Leckerchen Obst in kleinen Mengen.

              Im Winter zusätzlich getr.Kräuter/Gemüse,trächtige Häsinnen und Babys

              bekommen zusätzlich Grünhopper Mother + Baby rabbit.

              

Pflege:

 

Unsere Kaninchen werden regelmäßig tierärztlich kontrolliert und geimpft,ggf.auch entwurmt und auf Kokzidien behandelt.

In regelmäßigen Abständen werden sie gewogen.1mal wöchentlich wird der Körper abgetastet,gebürstet,und die Krallen Augen und Ohren werden kontrolliert.

Auch die Geschlechtsecken werden in regelmäßigen Abständen gesäubert.

 

Reinigung:

 

Die Kaninchentoiletten werden täglich gesäubert.Die Näpfe spülen wir täglich.Einstreu wird 1mal pro Woche gewechselt und der Stall wird desinfiziert.Nach bedarf auch öfters!

 

 

 

Wir füttern: Grünhopper Adult ab der 12.Woche

                            Grünhopper Junior für die Babys           

                                Grünhopper Mother & Baby ab der zweiten

                 Hälfte der Trächtigkeit bis zwei

      Wochen nach der Geburt.

 

 

                      Die drei wichtigsten Impfungen

 

 

 

RHD /RHD2- Rabbit Haemorrhagic Disease(Chinaseuche)

RHD ist eine absolut tödliche und hoch ansteckende Viruserkrankung.

Die Übertragung erfolgt z.B. Über infiziertes Grünfutter, Kleidung, Schuhe,Stechfliegen und andere Insekten.

Symptome:

Schwellungen am Körper mit eitrigen Sekret und Abmagerung, Apathie, Atembeschwerden,

Blutungen aus dem Atemwegen und hohes Fieber.

Es gibt keine Behandlungsmöglichkeiten.

Die infizierten Tiere sterben alle innerhalb kürzester Zeit meisst in qualvollen

Erstickungskrämpfen.

Neben dem klassichen RHD-Virusstamm (RHDV),gegen welchen bereits seit einigen Jahren erfolgreich immunisiert werden konnte,kommt es seit 2015 in Deutschland zu einer Ausbreitung  und zu Todesfällen durch einen weiteren Virusstamm ( RHDV-2 ).

Es wurden nun seit 2017 zwei weitere Impfstoffe in Deutschland zugelassen:

 

 1. Der aus Spanien stammende ERAVAC schützt gegen RHDV-2 für 6 Monate.

 

2. der aus Frankreich stammende Impfstoff Filavac VHD K  C + V schützt vor RHDV und RHDV-2

    Der Schutz ist für sechs Monate bis zu einem Jahr aufgebaut. Je nach Seuchenlage.

 

Wichtig: Eine Impfung gegen RHD kann nicht vor einer Infektion schützen!

Erreger können nach wie vor in den Körper unserer Kaninchen eindringen und sie befallen.Eine Impfung ermöglicht jedoch dem Immunsystem,nach einer Infektion sehr schnell zu reagieren und den Erreger aus dem Körper unserer Kaninchen als Folge zu eleminieren,damit es nicht zum Ausbruch der Infektionskrankheit kommt.

 

Stand 4.2017

 

 

Myxomatose

Myxomatose ist eine weitere sehr gefährliche Kaninchenseuche.

Im fortgeschrittenen Stadium schwellen die Augen des Tieres völlig zu,

am Kopf und anderen Körperteilen treten eitrige Schwellungen und später Beulen auf, die aufbrechen.

Sie wird durch:

- blutsaugende Insekten übertragen wie Stechmücken, Stechfliegen, Kaninchenflöhe und Fliegen.

- Kontakt durch verseuchtes Grünfutter kann auch den Virus übertragen

   am Besten kein Grünfutter in der Nähe von Wildkaninchen sammlen

- Der Kontakt eines gesunden Hasen mit einen kranken Tier

- Durch den Menschen beim und nach den Umgang mit erkrankten Tieren

   wie z.B. durch Arbeitsgeräte, Stallzubehör, Kleidung die man beim Füttern oder behandeln

   kranker Tiere trägt

   Der Myxomatosevirus lebt sehr lange, bis zu ca. 7 Monaten !!!

 

 

Kaninchenschnupfen

Ursache:

Man nimmt an, das primär eine Virusinfektion vorliegt, die die Schleimhäute der Atemwege

schädigt, so dass sich bakterielle Infektionsträger ( Pasteurellen, Bortadellen, Hämophilus, Mycoplasmen)

festsetzten können, wodurch es zu einen schweren Krankheitsverlauf kommt.

Symptome:

Schnupfen, schleimiger bis eitriger Nasenausfluss, Atemnot, Niesen, Husten

Komplikationen: Gefahr von Mittelohrentzündung mit Schiefhalten des Kopfes oder Drehbewegungen.

Behandlung:

Sulfonamide oder Antibiotika. Vor der Behandlung ist im Labor die ursächliche Bakterienart

zu bestimmen und im Resistenztest zu prüfen. Unterstützende Wirkung haben Dampfbäder

(Inhalieren mit Käsepappeltee ), Rotlichtbestrahlung, Vitaminpräperate

Kaninchenschnupfen ist hoch ansteckend. Auch Kaninchen die gesund aussehen, weder niesen,

noch ein feuchtes Näschen haben, können mit den Erreger infiziert sein.